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IMPF-ABC |
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mediScon kleines ABC zu Impfungen
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Neben der Expositionsprophylaxe und einer allgemeinen Hygiene, sowie einer ggf. medikamentösen Prophylaxe, gehören Impfungen zu den individuellen Maßnahmen zum Schutz vor Erkrankungen, besonders im Rahmen einer Fernreise. Mit Ihrem Arzt werden Sie dieses Thema gemeinsam angehen und dabei folgende Punkte berücksichtigen:
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Reiseziel und Reiseroute
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Man braucht nicht immer für jedes Gebiet alle Impfungen. Ein Reisender, welcher ausschliesslich nach Asien reist, benötigt zum Beispiel keine Impfung gegen Gelbfieber, denn diese Viren kommen in Asien nicht vor. Bei einer Transitreise beispielsweise durch Kenia, kann bei einer Weiterreise nach Asien dort jedoch der Nachweis einer solchen Impfung erforderlich sein. Impfungen sind also stets entsprechend der gesamten Reise und des Reiseverlaufes individuell zu planen.
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Reisestil oder Tätigkeit am Aufenthaltsort
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Entwicklungshelfer und Missionare sind beispielsweise eher durch Tollwut gefährdet, als ein Pauschalurlauber in einem touristischen Gebiet. Es kommt somit also auch darauf an, womit man wahrscheinlich in Kontakt kommen wird. In einer Nobelkarosse und einem 5*-Hotel sind sie gewiss nicht den gleichen Gefahren ausgesetzt, wie es der Rucksackreisende in seiner Billigunterkunft sein wird.
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Aufenthaltsdauer
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Die meißten Infektionsrisiken nehmen mit der Aufenthaltsdauer zu. Daher ist eine Impfung mit zunehmender Aufenthaltsdauer im Zielgebiet ratsamer. Bei längeren Aufenthalten ist ggf. auch eine Auffrischung noch vor Ablauf des vorhandenen Impfschutzes überlegenswert.
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Abreisedatum
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Eine Schutzwirkung durch eine Impfung besteht erst nach einigen Tagen. Eine Gelbfieberimpfung zur Einreise in manche afrikanischen Länder ist beispielsweise erst nach 10 Tagen gültig. Also immer frühzeitig, spätestens 6 Wochen vor Ihrer Abreise zum Arzt gehen! Aber lassen Sie sich nicht verrückt machen, denn die Krankheitserreger warten nicht bereits an der Grenze zu Ihrem Urlaubsziel auf Sie und die Erreger befallen Sie auch nicht unbedingt in den ersten 10 Minuten Ihres Urlaubsaufenthaltes. ALSO auch bei Last-Minute-Reisen kann man noch vieles impfen!!
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Anamnese
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Manchmal hat man schon eine entsprechende Impfung oder es ist auch möglich, dass bereits ein ausreichender Schutz z.B. gegen Hepatitis B besteht. Bedeutsam ist es auch, ob Sie vielleicht bei früheren Impfungen Probleme oder Überempfindlichkeitsreaktionen hatten. Daher kann es u.U. auch sein, dass Sie etwas anderes verordnet bekommen, als Ihr Mitreisender, Ihr Nachbar oder Ihr Bekannter.
Es gibt oft weitaus mehr reale Gründe für eine Impfung, als es haltbare Argumente dagegen gibt. Sprechen Sie das Thema mit Ihrem Arzt frühzeitig an.
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Reisemedizinisch bedeutsame Impfungen
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Cholera |
ab dem 6.Tag für etwa 3 bis 6 Monate |
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Diphterie |
nach 4 Wochen für etwa 5 bis 10 Jahre |
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Gelbfieber |
ab dem 10.Tag bis 10 Jahre |
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Hepatitis A |
etwa 10 Jahre |
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Hepatitis B |
ab dem 30. bis 60. Tag für ca. 2 bis 7 Jahre |
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Japanische Enzephalitis |
ab 10.Tag nach der 2.Impfdosis für 1-4 Jahre |
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Meningokokken |
ab dem 7.Tag für etwa 1 bis 3 Jahre |
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Pest |
nach wenigen Tagen für etwa 6 Monate |
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Poliomyelitis (Schluckimpfung) |
nach 4 Wochen ein Leben lang |
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Poliomyelitis |
nach 4 bis 6 Wochen für 5 bis 10 Jahre |
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Tetanus |
nach 4 Wochen für 10 Jahre |
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Tollwut |
nach etwa 7 Tagen für 2 bis 3 Jahre |
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Tuberkulose |
etwa 10 Jahre |
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Typhus als Schluckimpfung |
14 Tage nach der letzten Dosis für 1 bis 3 Jahre |
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Typhus |
nach 2 Wochen für etwa 3 Jahre |
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HINWEIS: Diese Informationen sind kein Ersatz für eine individuelle und professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Der Inhalt dieser Seiten kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen und/oder Behandlungen anzufangen und/oder abzuändern. Diese Informationen dienen der individuellen Informationsgestellung und helfen bei der gezielten Koordination hin zu einer möglichst optimalen reisemedizinischen Prävention und einer bestmöglichen medizinischen Betreuung.
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Letzte Änderung am Dienstag, 21. Februar 2012 um 11:37:53 Uhr.
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